Wasserpost

  • Ziel: Kooperation, Achtsamkeit, Spaß
  • Personen: ca. 5 – 25
  • Ort: draußen
  • Material: Wasserbehälter mit Wasser, 1 Becher/Teilnehmer*in + Zielbecher

So geht‘s: Die Teilnehmer*innen stellen sich im Kreis auf, die rechte Schulter zeigt jeweils zur Kreismitte, die linke Schulter nach außen. Alle Teilnehmer*innen erhalten einen Becher, den sie vor sich in den Händen halten. Ein/Eine Teilnehmer*in bekommt den Wasserbehälter und beginnt, indem sie/ er den Becher bis zum Rand mit Wasser füllt. Dann hebt sie/er den Becher – ohne sich umzudrehen – über den Kopf und leert das Wasser hinter sich, wo die nächste Person ihren Becher bereit hält und das Wasser im Becher auffängt. Die zweite Person leert nun das Wasser über den Kopf in den Becher der dritten Person usw.

Ziel ist es, so viel Wasser in die Runde zu schicken, bis die erste Person wieder einen vollen Becher hat

Tipp: An heißen Tagen ist es lustig, die Teilnehmer*innen selbst herausfinden zu lassen, wie wichtig es ist, miteinander zu kommunizieren und mit wie viel Schwung das Wasser geschüttet werden sollte. Da unterwegs oft Wasser verloren geht, ab und zu die Richtung wechseln, damit nicht immer die gleichen starten.

Variation: Anstelle von einem großen Team, das im Kreis steht, kann man mehrere Teams machen, die jeweils in einer Reihe stehen. Jedes Team hat einen großen vollen Wassereimer am Anfang der Reihe und einen kleineren leeren Eimer am Ende der Reihe stehen. Das Team, das als erstes den kleinen Eimer durch den Überkopftransport mit Wasser gefüllt hat, gewinnt.

Haifischteich

  • Ziel: Auspowern, Spaß, Achtsamkeit
  • Personen: min. 10
  • Ort: Wiese, weicher Untergrund ohne Steine, Wurzeln etc.
  • Material: Seil

So geht‘s: Mit dem Seil wird ein großer Kreis am Boden gelegt, in dem die Hälfte der Teilnehmer*innen gut Platz haben. Das Innere des Seils ist eine Insel, auf der die Angler*innen wohnen. Außerhalb des Seilkreises ist das Meer, in dem die Haie leben. Die Hälfte der Teilnehmer*innen stellt sich als Angler*innen in den Kreis. Die andere Hälfte stellt sich als Haie um den Kreis herum. Das Ziel der Angler*innen ist es, möglichst viele Haie über das Seil in den Kreis zu ziehen, während es das Ziel der Haie ist, möglichst viele Angler*innen aus dem Kreis herauszuziehen. Gelingt es den Haien, eine/n Angler*in aus dem Seilkreis zu ziehen, wird die Angler*in ebenfalls zum Hai. Sobald ein Hai in den Kreis gezogen wird, verwandelt er sich in eine/n Angler*in und kann nun selber Haie in den Kreis ziehen.

Hinweis: Da das Spiel etwas wilder werden kann, sollten Uhren, Armreifen etc. ausgezogen werden. Beim Anleiten des Spiels eine Stopp-Regel einführen.

Wasserverköstigung

  • Ziel: Wahrnehmung, Sinne
  • Material: 6-10 große Becher (wahlweise auch mehr) und 5-9 verschiedene Geschmäcker in Flaschen

Vorbereitung: 6-10 Wasserflaschen mit verschieden Geschmäckern befüllen, z.B. Zitronenwasser (ruhig mit sehr viel Zitrone), Zuckerwasser, Salzwasser, Wasser mit Magnesium, Chilis, Fichtennadeln, Malvenblüten, ….., Quellwasser

So geht‘s: Die Teilnehmer*innen setzen sich in einen Kreis. Die Leiter*in gibt einen Becher (wahlweise auch mehrere Becher) mit dem ersten Getränk die Runde. Jede*r darf einen Schluck trinken und für sich selbst überlegen, wonach es schmeckt. Nachdem alle vom Getränk gekostet haben, dürfen die Teilnehmer*innen einen Tipp abgeben. Danach wird von der Leiter*in die Lösung bekannt gegeben. Auf diese Weise können beliebig viele verschiedene Geschmäcker gekostet werden.

Auf leisen Sohlen

  • Ziel: Bewegung und Körperbeherrschung, Spaß
  • Personen: ca. 6 – 25
  • Ort: draußen, ruhig ohne Hintergrundgeräusche, am besten im Wald oder auf schottrigem Untergrund
  • Material: Augenbinde, Wasserpistole, Wasser, klimpernder Gegenstand wie Glocke, Schlüsselbund o.ä.

So geht‘s: Die Teilnehmer*innen bilden einen großen Kreis. Der klimpernde Gegenstand wird in die Kreismitte gelegt. Eine Person stellt sich mit verbundenen Augen und Wasserpistole als Wächter*in zu dem Gegenstand. Die im Kreis stehenden Personen einigen sich nonverbal auf eine Person, die versucht, in den Kreis zu schleichen und den Gegenstand unbemerkt aus dem Kreis herauszuholen. Sobald die Wächter*in die schleichende Person hört oder spürt, darf sie Wasser in die Richtung des Geräusches spritzen. Wird die schleichende Person vom Wasser getroffen, geht sie in den Kreis zurück und die Personen im Kreis einigen sich auf eine neue Person. Schafft jemand es, den Gegenstand aus dem Kreis zu holen ohne nass zu werden, darf die Person der/die neue Wächter*in sein

Tipp: Damit das Spiel Spaß macht, ist es wichtig, dass alle leise sind.

Leichtere Variante: ohne Gegenstand. Das Ziel ist es dann, die Person in der Mitte zu berühren.

Löwenzahnwasserleitung

  • Ziel: Kooperation, Natur
  • Personen: max. 15
  • Ort: Wiese oder Waldrand mit viel Löwenzahn
  • Material: Schere, Wasser, mehrere Jogurtbecher o.ä.

So geht‘s: Da Löwenzahnstängel innen hohl sind, kann Wasser hindurchfließen. Indem man mehrere Stängel zusammensteckt, erhält man eine Wasserleitung. Da die Öffnung der Stängel klein ist, bekommt man das Wasser am besten hinein, wenn der Anfang der Leitung im Wasser hängt oder indem man im unteren Bereich eines Bechers ein Loch bohrt und den Stängel hineinsteckt. Auf die Art kann das Wasser von einem Becher zum nächsten fließen.
Die Teilnehmer*innen bekommen die Aufgabe, mit Löwenzahnstängeln eine Wasserleitung zu bauen, um Wasser von einem Startpunkt zu einem Zielpunkt (z.B. ein Behälter oder eine Pflanze) zu transportieren. Die Leitung darf nicht den Boden berühren.

 

 

 

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Mimi Renz ist Trainerin im Bundeslehrteam Schulprogramme sowie Sommercamps und ist viel mit Gruppen draußen unterwegs.

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